Mobile der Semantik

Ein Kunstwerk aus 26 Handlungsbegriffen

Worum geht es in einer Genossenschaftsbank? Was leistet sie für die Menschen?

Wir als Genossenschaftsbank unterscheiden uns von allen anderen Banken durch die genossenschaftliche Idee, die sich in der Mitgliedschaft, dem Teilhabersystem widerspiegelt. Anders als andere Banken sieht sich eine Genossenschaftsbank auch als Gemeinschaft, in der sich die Mitglieder einbringen und mitbestimmen können. Die Mitgliederorientierung stellt ein Alleinstellungsmerkmal dar und begründet die langfristige und loyale Geschäftsbeziehung zu Privat- und Firmenkunden.

Eine Gemeinschaft wie die einer Genossenschaft besteht aus Menschen, die sich austauschen, miteinander in Beziehung treten, diskutieren, verhandeln, Fragen aufwerfen und gegenseitig beantworten.

Um das Wesen dieser Beziehung von Mensch zu Mensch (oder von Kunde zu Berater) geht es in unserem Mobile der Semantik.

Mobile

"Nur wer schwingt kann andere in Schwung bringen." (René Borbonus)

Das Mobile der Semantik versammelt einfache Beziehungsbegriffe, die dem alltäglichen Handeln zwischen Kunde und Berater zu Grunde liegen:

Das Geben und das Nehmen, das Beraten und Diskutieren (sagen, fragen, wissen), das Planen (gestern, heute, morgen), das Vermögen (haben, nutzen, brauchen, machen).

Hierbei bewegen sich die Begriffe, so wie sich auch unsere Beziehungen, unsere Situationen, Anforderungen oder Bedürfnisse ständig verändern. Mal trifft "lieben" auf "geben", mal "geben" auf "brauchen", mal "brauchen" auf "wissen" uws. Es entstehen ständig neue Sinnzusammenhänge; das Kunstwerk bleibt lebendig.

Die Zahlensemantik gibt dem Mobile eine weitere Bedeutung:

Die Zahlen als Recheneinheit und zur Versinnbildlichung des Zahlungssystems sind in einer Bank selbstredend.

Im Dualen System sind 0 und 1 die Binärzahlen.

Sie können für Ja/Nein, Schwarz/Weiß, Yin und Yang, Tag/Nacht, Sommer/Winter aber auch für Stille und Klang stehen.

Auch religiöse Interpretationen sind zulässig.

1 für den einen Gott, 3 für die Dreifaltigkeit, 4 für die Himmelsrichtungen oder Jahreszeiten und 7 für die Vollendung.

In der Musik stehen 1,3,4,5 und 7 für Grundton, Terz, Quarte, Quinte und Septime. Regt man diese Intervalle wechselweise an, ensteht aus Grundton (1), Terz (3) und Quinte (5) der harmonische Dreiklang. Mit der Quarte (4) zusammen entsteht Disharmonie.

Die Septime (7) hingegen strebt nach eindeutigen Lösungsmöglichkeiten. Hierauf ist unser Tun und Handeln fokussiert, nämlich Lösungen für die finanziellen Fragen und Probleme unserer Kunden zu finden.